Ausgleichende Punkt- und Meridian-Massage "AnPiMoMai"

Ausgleichende Punkt- und Meridian-Massage „AnPiMoMai“

Das Ideen- und Gedankenmodell einer Therapie auf Basis alter Traditionen

 

Im Folgenden bieten wir praktizierenden AnPiMoMai’lern, Neu-, Wiedereinsteigern oder Interessenten der energetischen Arbeit eine differenzierte Beschreibung der Therapie AnPiMoMai – so wie sie sich jetzt für uns darstellt.


Wie kann ich noch erfolgreicher arbeiten?
Wie vielen Menschen kann ich aus ihren selbst gewählten Sackgassen der Schmerzen und Bedrohungen heraushelfen?

Je spielerischer ich etwas tue, umso entspannter bin ich dabei, das fördert die Konzentration und die Schaffens-Freude. Ich lege einfach die bittere „Ernsthaftigkeit“ ab und arbeite mit einer spielerischen Leichtigkeit. Bei diesem System kann nur jeder ständig gewinnen. Denn wenn ich etwas mit spielerischer Freude mache, habe ich schon meinen Spaß während der Arbeit und das ist hochgradig ansteckend. Jeder Beteiligte wird mehr und mehr davon beeinflusst. Was sollte dagegen sprechen? Wer will, kann ja auch mit viel bitterem Eifer, völlig von den Patienten und dem Umfeld eingenommen, seine schwer erarbeiteten Erfolge feiern. Das ist die freie Wahl. Erfolgreich heißt für uns auch: Leicht ist richtig.

Leicht ist richtig
Da viele der grundlegenden Gedanken zu unserer Energie-Therapiearbeit aus den daoistischen Einsichten und Erkenntnissen kommen, haben wir unseren Leitsatz zur AnPiMoMai aus einer Kernerkenntnis eines daoistischen Meisters angenommen. Sein Name ist Tschuang-Tse.

Laotse soll nach Überlieferungen in seinen frühen Neunzigern das Tao Te King in drei Tagen in einem Gefängnis einsitzend geschrieben haben. Laotse, der fast zur gleichen Zeit wie Konfuzius auf der Erde lebte, hatte viele Schüler. Einer von diesen vielen Schülern wurde von ihm als sein offizieller Nachfolger erkannt und bestimmt. Dieser Schüler hieß Tschuang-Tse und der hatte eine sehr mächtige und provokante Erkenntnis in den Mittelpunkt seiner Lehre gestellt. Natur und Natürlichkeit – mühelos natürlich, spontan natürlich, das ist die ganze Essenz seiner Lehre. Du wirst geboren, wächst auf, atmest. Was ist daran anstrengend? Sei wie eine Wolke am Himmel und lass dich vom Leben treiben! Die Natur ist vollkommen. – Leicht ist richtig.
Wer sich auf die energetische Arbeit und Lebensweise einlässt, wird diesen Satz hoffentlich bald voll und ganz bestätigen können. Leicht ist richtig. Tschuang-Tse verdanken wir, dass er uns besonders auf diesen Gedankengang hingewiesen hat und dass wir durch das Praktizieren von – Leicht ist richtig – den Mut bekommen haben, dieses Leitmotiv in der Öffentlichkeit verlauten zu lassen.
Denn genau das Gegenteil ist heute als Leitmotiv beliebt: Schwer ist richtig.

Schwer ist richtig?
Wir müssen schwer arbeiten, im Schweiße unseres Angesichtes, um Erfolg zu haben. Die meisten leiden lieber gemeinsam mit den anderen. Es ist nicht einfach, es ist schwer und es wird teurer und teurer. Es müssen immer mehr und mehr verschiedene Regeln und Daten gelernt werden, die von der Wissenschaft und der Gesellschaft festgelegt werden. Bis diese immer mehr anwachsenden Konditionierungsdaten sich in einem fast unüberwindbaren Netz aus „es geht nicht“, „ich kann nicht“, „ich darf nicht“, „das wäre doch nun wohl wirklich zu einfach“, „ist denn das überhaupt erlaubt“, versponnen haben. Schneller als wir meinen hängen wir in so einem Netz der Verklebungen und Schwere fest und dann spüren wir auch einen großen Mangel an Freiheit, Geld, umsetzbaren Ideen, Vertrauen und Liebe. Nur haben sich viele an dieses Leben so gewöhnt, dass sie diese Schwere und das gemeinsame Leiden bis aufs Äußerste verteidigen. Erstaunlich, aber wahr! Tägliche Erfahrung. Da klingt „Leicht ist richtig“ so richtig provokant.

Handeln ist wichtig
Bei mir und den Lehrern steht die Ausübung der AnPiMoMai unter diesem Motto. Leicht ist richtig. Das ist im Lehrerkreis auch einstimmig unser Leitmotiv bei der Vermittlung der Therapie. Leicht ist richtig. Wenn wir uns als Therapeuten trauen, können wir massivste Schmerzen physisch oder psychisch durch liebevolles Streichen und konzentriertes Berühren auflösen. Leicht ist richtig. Das Geheimnis steckt im Umsetzen dieser Idee. Tun und es wird leicht. Das positive Denken reicht nicht, wir müssen schon handeln und dabei uns selbst beobachten. Dann erleben wir es schon, was sich tut und sich verändert.
Ich möchte eine Erfahrung mit Euch teilen.  Sie passt als ein Beispiel recht gut zu dem Leitmotiv Leicht ist richtig, deswegen erzähle ich sie auch so gerne.
Es rief mich eine ältere, sehr gebildete und vornehme Dame an, die zu einem Behandler in Ihrer Gegend gehen wollte. Sie beschrieb kurz und prägnant ihre Lungenkrebssymptomatik und sagte, sie hätte gehört, dass diese Erkrankung bei der AnPiMoMai Therapie eventuell als Kontraindikation gilt, oder ob sie doch behandelt werden könnte. Ich sagte zu ihr: „Nein, Krebs ist keine Kontraindikation und sie könne sich behandeln lassen“. Daraufhin meinte sie. „Vielen Dank, ich hätte da aber noch eine Frage. Wären sie bitte so freundlich, mir diese auch zu beantworten? Meine Frage wäre: Gibt es denn die Möglichkeit einer Veränderung oder sogar Heilung meiner Erkrankung?“ – „Selbstverständlich“, sagte ich, „deswegen behandeln wir ja“. Daraufhin wurde sie still, ich hörte sie atmen und nach einer geraumen Zeit fing sie auf einmal an zu lachen und lachte immer mehr. „Ja klar, selbstverständlich“, sagte sie, „deswegen behandeln sie ja, das war ja eine total blöde Frage von mir gewesen. Sie behandeln ja, weil sie davon ausgehen; dass sich was verändert“. Als ihr Lachen allmählich weniger wurde sagte sie zu mir: „Jetzt habe ich das Gefühl, dass es mir schon wesentlich besser geht, nein, ganz sicher, es geht mir definitiv besser, haben sie vielen herzlichen Dank“. Ich bedankte mich auch bei Ihr für den Anruf und legte auf. Leicht ist richtig.
Warum sollten wir uns denn ernsthaft gegen eine derartige Möglichkeit der einfachen und umsetzbaren Veränderung von bestehenden Zuständen wehren? Diese Frage ist für jeden von uns erst beantwortet, wenn die persönlichen Widerstände aufgelöst sind, die einen an einem leichten erfolgreichen Behandlungs-Weg gehindert haben. Eine beliebte Bremse ist die Angst, sich lächerlich zu machen – der Patient belächelt die Vorgehensweise und ich habe nicht das Ergebnis, das ich mir vorstellte. Die Angst, sich zu verändern, ist ein weiterer Aspekt. Eine energetische Behandlung ist immer eine Behandlung die eine Menge Spontanität (Feuer) erfordert. Es ist eine Kunst. Da jeder Mensch einzigartig ist, ist natürlich auch jede Behandlung einzigartig. Und das ist nicht nur Theorie, sondern vor allem Praxis. Die Behandlungssituation ist immer neu und einzigartig. Darauf haben wir uns ganz einzulassen und schwups wird es einfach und immens stark. In solchen Situationen können die stagnierenden Energien gelöst und gelebt werden. Die befreiten und selbst genutzten Energien heizen das Behandlungsniveau enorm an und sind häufig sehr stark und nicht wirklich zu kontrollieren, sondern sie sind in Dankbarkeit anzunehmen. Dankbarkeit schafft immer eine Verbindung zum großen Bewusstsein (Shen) und verstärkt, praktisch sofort, immens die uns zur Verfügung stehende Energie. Leicht ist richtig.

Die Veränderungen der Therapie und ihr heutiger Stand
Die Therapie AnPiMoMai hat sich in den letzten Jahren ihres jungen Bestehens entwickelt und ist weiter gewachsen, so dass wir jetzt ein sehr wohl durch strukturiertes Konzept für die Behandlungen der verschiedenen Bewusstseinsschichten zur Verfügung haben.
Um das mit einem überschaubaren Erklärungsmodell aufzuzeigen, was wir als Bewusstseinsschichten verstehen, nehmen wir das Modell der drei Kostbarkeiten her.
In der chinesischen Medizin wird von den drei Kostbarkeiten gesprochen, Shen, Qi und Jing. Diese drei Kostbarkeiten betrachten wir als drei verschiedene Bewusstseinsschichten, die gleichwertig zusammen spielen. Im Zusammenspiel entfalten sie ihre größte Macht und Liebe.



pic_dh_shenqijingDer Begriff Shen steht für unser Bewusstsein, zu leben, zu lieben, zu denken, zu wollen, glücklich, in Frieden zu sein, der direkte Zugang zum Überbewusstsein.

Das Qi ist die Energie, die sich frei bewegen kann und die Verbindung zwischen dem Shen und dem Jing herstellt. Wir bezeichnen das Qi hier als Tages- oder Wachbewusstsein. Diese Energie läßt sich sehr einfach beeinflussen. Die hohe Beeinflussbarkeit wird seit jeher von den Machthabern dieser Welt genutzt, um die Menschen für Ihre Zwecke zu nutzen. Genau so wurde und wird diese Erkenntnis der schnellen und leichten Beeinflussbarkeit von den Heilkulturen jeder Zeitepoche genutzt. Leicht ist richtig.

Das Jing bezeichnet das materielle Bewusstsein, die gesamte Körperlichkeit eingeschlossen der geerbten DNS-Energie unserer Vorfahren.    




Shen
Es gibt Techniken, mit denen die Menschen lernen, ihre Ideen und Gedankenenergien (Shen) so zu leiten, dass es ihnen richtig gut tut und sie ihr Potenzial optimal gebrauchen können.
Und mit einer fließenden Energie, die bewusst über das eigene Shen in die Richtung gelenkt wird, in der wir diese Energie haben wollen, nutzen wir erst wirklich unsere Freiheit. Die freie Anarchie des Geistes. Leicht ist richtig.


Qi
Da aber auch leicht etwas schwer ist, ist es die Kunst nun, diese Erkenntnis in die Realität umzusetzen. Das geschieht nun auch wieder einfach über das Tun, die Energie, das Qi, in Bewegung zu bringen, die Stauungen und Stagnationen aufzulösen. So wird auf ganz natürliche Weise das fließende Geschehen wieder die Oberhand gewinnen.
Durch welche Maßnahmen erreichen wir das? Einmal durch liebevolles Streichen der gestauten und fließenden Energie, sowie durch das konsequente Berühren besonderer Energieöffnungen.

Jing
Für das Jing, die Körperlichkeit, haben wir eine Menge Techniken zur Verfügung: Massage, Gelenks- und Wirbelsäulenarbeit, Organbehandlungen, Ernährungs- und Kräuterkunde sowie das Angebot für körperliche Übungen.


Welche Heil-Tradition ist die Basis dieser Therapie?
pic_dh_elementeDie Therapie AnPiMoMai steht in der Tradition der Erfahrung und des Wissens vieler Generationen von Heilern, Ärzten und erfolgreichen Suchern, die geistig-seelische Erfüllung praktisch lebten und auch heute noch leben. Wichtig ist, zu erkennen, dass das eigene schöpferisch-kreative Behandeln verwurzelt ist im Boden, aus dem das Leben kommt, und der von unseren Vorfahren ebenso wie von den immer gültigen geistigen Gesetzen geprägt ist.

 

 


Nördlicher, südlicher, östlicher und westlicher Einfluss auf die Therapie
Der moderne westliche Einfluss macht sich zunächst in der logisch strukturierten Vorgehensweise bemerkbar. Es geht um die anatomische, physiologische und psychologische Betrachtung des Menschen, gepaart mit all den Erkenntnissen, wie sie sich aus der wissenschaftlich orientierten Detailbetrachtung bis hin zum kleinsten biochemischen Baustein erschließen, so wie das sinnvolle Nutzen der hochwirksamen Medikamente, die entwickelt wurden. Warum nicht bei starken Menstruationsschmerzen ein wirksames Schmerzmittel nehmen? Es ist nur zu bedenken, dass das Medikament die Schmerz-Mitteilung des Körpers aus dem Bewusstsein verbannt. Es wird im Verhalten nichts verändert. Sollte das öfter in Erscheinung treten, ist es zweckvoll, nach einer anderen Lösung dieser Symptome zu suchen.
Der östliche Einfluss (vor allem China, Japan und Indien) sowie das Wissen unserer Ahnen der traditionellen nordischen Heilkultur wird besonders deutlich in der Betrachtung des Menschen als Ganzheit, als voll integrierte Lebenseinheit, als ein Teil des Naturbewusstseins und als Evolutionseinheit mit der uneingeschränkten Möglichkeit, alles im bewussten Sein zu erfahren und zu verändern.
Diesen Zustand könnte man als „heil“ bezeichnen. In unserem Sprachgebrauch kennen wir den „Heiligen“ als einen Menschen, der einen heilen, glückseligen Bewusstseinszustand lebt. So betrachtet, ist Gesundheit nicht das Fehlen von Krankheit, sondern ein sich ständig wandelnder Zustand, der es erlaubt, dass es dem Menschen immer besser und besser geht. Eine Entwicklung hin zum „heilig“ werden. Die freie Selbstbestimmung, krank oder gesund zu sein.


AnPiMoMai – ein ganzheitlich orientiertes Therapiesystem
pic_dh_meridianplakat2Das Ziel der Behandlung in der AnPiMoMai-Therapie ist das Aktivieren und Ausgleichen des Stroms der Lebensenergie – des Qi-Flusses – um eine optimale Versorgungssituation auf allen körperlichen, emotionalen, gedanklichen und geistigen Ebenen herzustellen. Dies geschieht besonders in den Gefäßen und den Leitbahnen (Meridianen).
Im chinesischen, daoistischen energetischen Denken spielt das Ming – die Bestimmung oder das Schicksal des Himmels – neben den nachweisbaren Gesetzmäßigkeiten der Natur eine gleichwertige Rolle. Das Ming, die schicksalshaften Bestimmungen, sind die Situationen und Ereignisse im Leben, die wir nicht mit dem Verstand erfassen können. Das Mysterium des Lebens, der Liebe, der Freude, der Schmerzen und der Trauer, will der Verstand gerne erklären, doch er ist dazu nicht in der Lage. Dafür ist er nun mal nicht geschaffen. Denn seine Aufgabe ist es vor allem, unser Überleben in unserer jetzigen Gestalt zu schützen.
Eine der vielleicht größten Unterschiede zwischen westlicher und östlicher Medizin oder auch der hauptsächlich wissenschaftlich orientierten Medizin einerseits und der Natur- oder Ethnomedizin andererseits, liegt in der Bewertung der Bedeutung des Verstandes. Die Überbewertung des Rationalen wird dann zum Problem, wenn viele Zweifel entstehen, wohl aus der Angst heraus, mit Ansichten konfrontiert zu werden, die das Leben grundlegend verändern würden. Reaktionen wie Ablehnung, Aggression oder gar Hass entstehen gegen eine Möglichkeit der erfolgreichen Heilung auf sanfte Art und Weise. Für viele ist unser Leitmotiv sehr provokant. Leicht ist richtig.
Während in der Ethno- Heilkunst die Existenz eines Bewusstseins außerhalb oder jenseits des Verstandes, des Intellekts und des Denkens als geistige Tatsache angesehen wird – orientiert sich das neuzeitliche westliche Denken nahezu ausschließlich an dem, was durch Logik und Verstand zu erfassen ist. In den traditionellen Heilkünsten wird mit der Existenz des Bewusstseins nach dem Tod gearbeitet. In der westlichen Medizin hingegen wird ein solches Bewusstsein außerhalb des Verstandes und nach dem Tode als nicht bewiesen angesehen.
Tanzen im traditionellen Heilkultur-Denken Natur und Geist zusammen, so herrscht im westlichen Denken das wissenschaftlich Erklärbare und experimentell Wiederholbare.
Beide Systeme haben ihre Existenzberechtigung. Und für beide gibt es Aufgabenstellungen, zu deren Lösung sie besonders befähigt sind. Hat die Ethno- Medizin ihre besonderen Stärken vielleicht auf den Gebieten der chronischen Leiden und der inneren Krankheiten, so kann die westliche Medizin mit ihrer ausgefeilten Notfallmedizin in akuten Unfallsituationen helfen und ist immer da besonders effizient, wo es um zerstörte Strukturen geht.
Ihren gemeinsamen Nenner haben beide Medizinsysteme im Anerkennen und Umsetzen der Naturgesetze. Denn diese sind für uns alle bindend.
In der AnPiMoMai-Therapie betrachten wir den Menschen nicht als reparaturbedürftige Biomasse. Wir achten die theoretischen, philosophischen Gedankengebäude der verschiedenen Heil-Systeme ebenso, wie die Erfahrungen von geistigen Suchern. Wir betrachten den Menschen als körperliche, seelische und geistige Einheit in seiner Vernetzung mit dem Ganzen und leiten die Behandlungen aus diesen Zusammenhängen ab.

 

AnPiMoMai – Sanft berührt
Wir haben in der therapeutischen Praxis die Erfahrung gemacht, dass wir mit unserem Wissen um die energetischen Zusammenhänge und mit relativ wenig Aufwand – durch „die Hand auflegen“ an Stellen, die besonders geeignet sind, mit dem auf fast streichelnde Weise Behandeln der Haut mit einem Stäbchen oder den Fingerbeeren u.a. – viel bewirken können. Wir haben erfahren, dass bei Patienten durch die starke Aktivierung ihrer Selbstheilungskräfte auch jahrelange Beschwerden verschwanden und bei ihnen, vor allem, wenn sie ihre neuen Erkenntnisse in die Art ihrer Lebensführung einbezogen, ein wohliges, freudiges und leichtes Lebensgefühl einzog.
Wir machen diese Erfahrungen täglich und die positiven Ergebnisse sind für uns nicht mehr weg zu diskutieren.
Für manch einen vorwiegend rationalen Menschen klingt das „zu schön um wahr zu sein“: Einfach so Beschwerden „wegstreichen“ und sich weniger oder kaum noch Sorgen machen? Leben wir hier im Himmel auf Erden, oder was? Leicht ist richtig.
Das kann sich jeder selbst beantworten. Viele gehen davon aus, dass sie gut beraten sind, jetzt das Beste aus dem Bestehenden zu machen und nicht auf das Jenseits zu hoffen. Der Tod ist nur ein Übergang, den wir in gewisser Weise täglich, wenn wir einschlafen, erleben. Das morgendliche Aufwachen ist immer auch eine kleine Geburt und birgt in sich die Möglichkeit, den Tag nach seinen eigenen Vorstellungen zu leben und zu gestalten.
Nur wir allein entscheiden, wie wir uns fühlen und wir haben alle einmal allein das Todestor zu durchschreiten.
Im Denk- und Heilsystem der AnPiMoMai geht es um das volle Annehmen der eigenen Empfindungen. Die Verantwortung für sich selber ohne Wenn und Aber anzunehmen und – im energetischen Sinne – wirklich erwachsen zu sein.
Keinem anderem wird die Schuld für irgend etwas angelastet. Nicht den Eltern, nicht der Schule, dem Beruf, dem letzten Leben, dem Staat, dem Finanzamt etc. Kein Mensch und keine Situation wird dafür missbraucht, von den eigenen Möglichkeiten abzulenken, das Leben jetzt sofort selbstverantwortlich zu leben. Es ist wichtig, nicht im Gestern stecken geblieben zu sein, nicht im Morgen sich zu verlieren, sondern jetzt jede Chance zu ergreifen, um das persönliche Leid anzunehmen, aber auch gleichzeitig glücklich zu leben. Aktiv und bewusst Frieden machen, wo wir bei uns noch Kriegsschauplätze entdecken.

 

Fähigkeiten und Techniken in der Therapie
In der AnPiMoMai-Therapie arbeiten wir mit unterschiedlichen Techniken aus verschiedenen traditionellen Heilkulturen.
Die Basis ist die eigene gewachsene traditionelle nordische Heilkultur, die sich von den Ansätzen und ihren Idealen in vielen anderen traditionellen Heilkulturen widerspiegelt.
Wir arbeiten nach der traditionellen chinesischen-japanischen Medizin auf der Grundlage der Lehre der Fünf Wandlungsphasen, der sechs Schichten (Shan Han Lun), der 12 Meridiane, der acht Gefäße und der Akupunkturpunktsysteme mit Alarm- und Zustimmungspunkten, Elementenpunkten, Lo- und Quellpunkten und Shen Punkten etc.
Als Befundungstechniken nutzen wir unter anderem die Konstitutionsbestimmung, die Ohrbefundung, die Pulsbefundung, die Antlitzbefundung, das BaZi (chinesische Astrologie), das Beschreiten der Trigramme

Einige Aspekte vom Ablauf einer Behandlung – Die Stärken des Patienten finden
Die Behandlung beginnt mit der bewussten Begegnung, der Begrüßung und dem Ritual des Annehmens des Menschen, der sich mir anvertraut.
Eingeleitet wird die Therapie durch die willentliche, möglichst auch deutlich ausgesprochene Bereitschaft des Patienten, sich voll und ganz in den Prozess seiner Heilung einzubringen. Der Patient macht damit deutlich, dass er die Verantwortung für die Situation, in der er sich befindet, annimmt. Seine Fähigkeiten, seine Ressourcen, seine Willenskraft und seine Bestimmung sind es, die ihn in der Zusammenarbeit mit dem Therapeuten zur Heilung führen.
Unsere Fähigkeit als Therapeuten liegt darin, zu erkennen, welche Stärken den Patienten aus der aktuellen Situation herausführen. Diese Stärken gilt es zu finden, ihm bewusst zu machen und durch unsere Fähigkeiten und unsere Techniken zu aktivieren.
Um das energetische Stärken- und Schwächen-Profil des Patienten möglichst ganzheitlich zu erfassen, nutzen wir alle unsere Sinne. Wir befunden durch Betrachten, Befragen, Beriechen und Betasten. Daran schließt sich der Ohrbefund, die Radialispulsbefundung, die Organbefundung und das Ertasten des Energieflusses in den Leitbahnen und den Gefäßen an. Ergänzend erstellen wir das zeitliche Energieprofil aus dem Datum, der Zeit und dem Ort seiner Geburt, der ersten eigenen Qi-Atmung in der äußeren materiellen Qi-Welt.
Haben wir das energetische Profil so erfasst, entscheiden wir uns auf der Grundlage des Beziehungsnetzes der fünf Wandlungsphasen für ein Behandlungskonzept zur angemessenen Veränderung des Qi-Flusses.

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1.Die Behandlung der physischen, materiellen Bewusstseinsstruktur

a) Das Aktivieren der Energie-Leitbahnen (Meridiane) durch

  • die Massage der Muskeln und des Gewebes
  • das Lösen von Blockaden und Verklebungen in den Gelenken
  • die Behandlung der gesamten Wirbelsäule
  • das Streichen der Hautoberfläche mit einem Behandlungsstäbchen oder den Fingerbeeren
  • die oberflächliche Hautaufrauhung mit einem Schaber (z.B. aus Büffelhorn)
  • das Schaben und Schröpfen, um unreine Säfte im Gewebe der Ausscheidung zuzuführen
  • das Moxen mit glühendem Beifuß oder Kohle, um Kältegebiete zu behandeln oder die Energie in ihrer Bewegung zu beschleunigen
  • das Abbauen gestauter Energiegebiete (Fülle) durch die Kälte der Verdunstung einer Alkoholmischung
  • Auflagen z. B. mit Moor, Lehm, Steinen, Farben, Bockshornkleesamen, Quark oder Ähnlichem.


b) Aktive Übungen zur Anregung des Energieflusses

  • Chi – Kung - Übungen
  • Die heilenden Laute
  • Beckenbodenübungen mit Darmatmung
  • Saham -Yoga-Übungen
  • Tanzen
  • Konzentrationsübungen
  • Meditationsübungen


c) Ideen zu einer optimalen individuellen Ernährung

  • Ernährung
  • Kräuterkunde


2. Die Behandlung emotionaler gestauter und nicht gelebter Energie

Die emotionale Energie ist körpergebunden und wird von den fünf Sinnen beeinflusst, die wiederum chinesisch bezeichnet von der „Körperseele Po“ (Element: Metall, Meridiane Lunge und Dickdarm) gesteuert werden. Wir behandeln sie mit den bereits schon oben genannten Maßnahmen und zusätzlich mit ausleitenden und Stauungen auflösenden Verfahren.

a) Die betroffenen Energieleitbahnen beruhigen oder stimulieren Hauptansätze bei der Aktivierung der gestauten Emotionen über die Körperlichkeit sind dazu:

  • bei zuviel Sorgen und Grübeln, Feuchtigkeit und unreine Säfte aus dem Gewebe ausleiten, da sie eine zu große Schwere und Bremsen des Energieflusses auslösen – besonders über Magen- und Milzmeridian
  • bei zu viel Wut oder zu wenig Mut zur Wut, die Spannung zu lösen – besonders über Leber- und Gallenblasen-Meridian
  • bei nicht verarbeiteter Trauer, die Ausscheidung anzuregen und das Selbstbewusstsein zu stärken – besonders über Lungen- und Dickdarm-Meridian
  • bei zu großer Angst, Schüchternheit, die sich besonders in Existenzängsten bemerkbar macht, Niere und Blase zu stärken
  • bei Liebeskummer, Verbitterung, durch die Behandlung der Leitbahnen Herz, Dünndarm, Kreislauf und Dreifach-Erwärmer dem Patienten die zu große Bitterkeit nehmen

b) Die finanziellen, familiären, sozialen und klimatischen Komponenten mit einbeziehen
Hier kommen auch Aspekte der Geomantie sowie des Feng Shui zur Anwendung.
Werden dem Patienten die in diesen Bereichen vorhandenen Wurzeln seiner Symptome sichtbar und so auch erkennbar gemacht, hat er die Möglichkeit – sofern er bereit ist - diese Wurzeln „anzupacken“, eine Kurs-Änderung in seinem Verhalten einzuleiten.



3. Die Behandlung der geistig-seelischen Bewusstseinsschichten

Die geistig-seelischen Bewusstseinsschichten – im chinesischen „Shen“ genannt – werden natürlich durch die oben genannten Maßnahmen in gewisser Weise mit behandelt.
In diesem geistig, - mentalen Bereich werden folgende Aspekte besonders beachtet:
Das Shen des Feuers ist die gesamte Koordination des Systems Mensch, die Fähigkeit zu lieben, zu denken, zu handeln – Bei einer Störung können z.B. Unruhezustände, Schlaflosigkeit, Zeitdruck, Freudlosigkeit und die Unfähigkeit zu lieben, in Erscheinung treten.
Das Shen der Erde wird als yi bezeichnet, Sie ist vor allem die Fähigkeit, sich zu konzentrieren und achtsam zu leben – bei einer Störung können z.B. mangelnde Konzentration, Helfersyndrom, Unachtsamkeit, sich selber nicht annehmen und Unzufriedenheit in Erscheinung treten.
Das Shen des Metalls wird als Po bezeichnet. Po hat die Aufgabe, alle unbewussten Vorgänge des Körpers zu steuern, die Peristaltik, das Immunsystem, die Emotionen und unsere Instinkte zu lenken. – Bei einer Störung können z.B. Depressionen mit Traurigkeit, ein schwaches Selbstwertgefühl, Kommunikationsunlust und Besessenheit in Erscheinung treten.
Das Shen des Wassers wird zhi genannt. Das zhi ist unsere Willenskraft, unser Antrieb – Bei einer Störung können z.B. Existenzängste, Neid und Eifersucht, Machtgier, Vergesslichkeit, schwacher Antrieb und schwache Willenskraft in Erscheinung treten.
Das Shen des Holzes wird hun genannt. Hun ist die Energie, die uns antreibt, weiter vorwärts zu streben vor allem im geistigen Bereich; die Kreativität und der Lebensmut gehören dazu, der persönliche Lebensplan, der uns zur Verwirklichung bringt – bei einer Störung können z.B. Kritiksucht, Frustration, Jähzorn, diffuse Ängste, „der Tagträumer“, „Neben sich stehen“ und kaum Flexibilität in Erscheinung treten.
Um bei Erkrankungen gezielt im Shen, also im geistig-seelischen Bereich, Veränderungen herbeizuführen, nehmen wir folgende Aspekte in die Behandlung mit hinein:

a) Techniken zur Veränderung unerwünschter „krankmachender mentaler Programme“


Dazu bedienen wir uns einfacher Techniken, die wir die Patienten auf Wunsch schnell lehren können, da diese Techniken für jeden gut nachvollziehbar sind. So kann der Patient lernen, das Potenzial seiner Selbstbestimmung zur Selbstheilung schnell und sinnvoll zu nutzen. Die Idee der Therapie kann nur sein, einen eigenständigen und sich selbst heilenden Patienten zu erzeugen, die Menschen mit erfolgreichen Methoden daran zu erinnern, dass sie die Fähigkeit der Selbstheilung in sich tragen.

  • Arbeit mit Kraftsätzen
  • Befragen und Ändern von Konditionierungen des Unterbewusstseins
  • Achtsamkeitsübungen


b) Öffnen der Shen-Tore
Akupunkturpunkte sind Energieöffnungen. Sie sind Fenster, Türen oder sogar Tore, durch deren besondere Öffnung viel Raum im Bewusstsein entsteht. Sofern erforderlich, werden bei Störungen im geistig-seelischen Bereich die Shen-Tore gezielt für ein bis zwei Stunden offengehalten. Dies geschieht in entspannt-ruhiger Verfassung. Bei dieser Art der Behandlung entstehen Erfahrungen, die etwa mit denen tiefer Meditation vergleichbar sind.

c) Arbeit mit dem Magischen Quadrat (Trigramme)
Durch die Bewusstseinsarbeit mit dem Magischen Quadrat der Trigramme werden die Patienten in die Lage versetzt, eigene Antworten und Ideen für ihre persönlichen Fragen und Situationen zu empfangen.

d) Meditation
Was die Medizin für den Körper ist, bedeutet die Meditation für die Seele. Das Praktizieren von Meditation bedeutet durch das Tor der stillen Hingabe zu schreiten und wahrnehmend zu beobachten – das was ist und was sich ständig verändert.
In der Meditation vereinigen sich für uns alle Heilmethoden und sie ist für jeden Menschen unabhängig von Alter, Rasse, Geschlecht, Religion und der sozialen und finanziellen Stellung anwendbar. Vielleicht „zu schön um wahr zu sein“ – doch der Erleuchtung ist es egal, wie wir sie erkennen.
In der AnPiMoMai-Therapie werden an interessierte Patienten Konzentrations- und Meditationsübungen weitergegeben. Klar, überschaubar und einfach und somit für jeden durchführbar.

Wir hoffen wir konnten einen kleinen Einblick in die Vorgehens- und Betrachtungsweise der AnPiMoMai geben.


Welche Voraussetzungen
brauche ich, um ein „Energetiker“
zu werden und zu sein?
Den Willen, mich zu ändern
und den Mut,
mich gesellschaftlich lächerlich zu machen


Das sind interessanter Weise auch die beiden Aspekte, die immer wieder von den Weisen und Pädagogen benannt werden, wenn es um die Frage geht - Was hindert die Menschen am meisten daran, etwas Neues zu lernen?  Ich kann mich nicht ändern und ich habe Angst mit den neuen Dingen, in denen ich mich noch nicht so auskenne, zu versagen – mich lächerlich zu machen.

Es gibt noch eine weitere Gefahr, sich der Lächerlichkeit preiszugeben, die es gilt, zu überwinden.
Wenn wir mit der Energiearbeit experimentieren und anfangen, damit zu arbeiten, wird es von vielen Menschen nicht verstanden und sie ziehen die Arbeit häufig ins Lächerliche. Damit haben wir als „Energetiker“ zu leben. Wir erkennen zwar im Laufe der Zeit, dass es sich nur um anerzogene Vorurteile gegen die Energiearbeit handelt und das diese „dumme Intoleranz“ nicht wirklich böse gemeint ist. Das ist die Herausforderung, der wir uns zu stellen haben und dies nicht nur am Anfang unserer Tätigkeit. Es braucht eine gute Portion Mut zur Veränderung. Je stärker wir uns verändern, umso stärker kommt diese Veränderung auch in unserer unmittelbaren Umgebung an. Sie reagiert meistens mit Ablehnung, aus dem Grunde, weil es einfach neu und anders ist, noch unbekannt und nicht erforscht. Das erzeugt Unsicherheit in Form von Kritik und Aggression oder eben Belächeln dieser „verrückten“ Handlungen und Ideen.
Unsere Sicherheit und Überzeugung entwickelt sich aus den eigenen Erfolgen und Erfahrungen, die wir während unserer Tätigkeit erleben und sie sind dann fest in uns verankert. 

Zum Weg der Freiheit gehört unser Respekt gegenüber denjenigen, die freiwillig in einer versklavten kleinen geistigen Welt leben möchten.
Für die Anderen erscheinen wir wohl auch in festen Gedankenstrukturen gefangen zu sein.

An was muss ich glauben?
Jeder Mensch hat einen Glauben! Glauben zieht in vielen Aspekten Wissen nach sich. Auch hier mag der Glaube an die heilende Energie der Natur uns in diese Richtung ziehen, andere würden solche Texte gar nicht erst lesen. Unsere Ahnen haben uns eine wunderbare energetische Tradition hinterlassen, an die wir nur anknüpfen müssen. Das geschieht durch Ausprobieren, die gelernten Gesetze in Taten umsetzen.
Wer will denn nicht mit wenig Aufwand ganz viel Erfolg haben? Leicht ist richtig!

Bei unserer Arbeit geht es vor allem um die eigene Erfahrung, nicht so sehr um den Glauben. Wir sind auf der einen Seite unseres Seins ForscherInnen und können nach dem Umsetzen der Energiearbeit unsere persönliche Erfahrung und die Erfolge der Arbeit benennen und uns daran erfreuen. Während und nach dem Praktizieren haben wir immer mehr Wissen um die Energie - nicht vorher.
Wir müssen nur anfangen und eines Tages können wir auf unsere Erfolge zurückblicken!

 

Ablauf und Inhalt der Ausgleichende Punkt- und Meridian Massage (AnPiMoMai) - Kurse:

  • Die Kurse sind dazu da, um in einer entspannten Art Wissen und Erfahrungen so gezielt und konzentriert wie möglich zu vermitteln.
  • Die Kurse vermitteln Wissen und Techniken, um Patienten zu behandeln und Techniken und Wissen für seine persönliche Entwicklung zu optimieren.
  • In jedem Kurs werden die Kurs-Thematiken so behandelt und gelehrt, dass sie nach diesen Tagen sofort in die praktische Arbeit umgesetzt werden können.
  • Es kann die energetische Vorgehensweise in alle anderen Therapien mit einbezogen werden, sofern der Wunsch danach besteht.
  • Das ausschließliche energetische Arbeiten ist sofort möglich und doch muss der Leitsatz „Übung zeigt den Meister"  berücksichtigt werden.
  • Es gibt auch eine Behandlungs-Ausrichtung, mit seinen Patienten Gruppenarbeit zu betreiben. Gruppentherapie ist stark und wird in den zivilisierten Ländern immer beliebter.
  • Bei jeder energetischen Behandlung wachsen die persönlichen Therapie- Erfahrungen in unserer „Behandlungs-Schatzkiste". Sie sollten auch im Mittelpunkt unseres persönlichen Wachstums stehen.
  • Zu empfehlen ist, die Kurse in der angegebenen Reihenfolge zu besuchen.
  • Sollten schon ähnlich strukturierte und energetisch aufgebaute Kurse in anderen Instituten besucht worden sein oder liegt der letzte Besuch eines oder mehrerer Kurse schon mehrere Jahre zurück, sollte ein persönliches Gespräch klären, wo ein Einstieg sinnvoll erscheint.
  • Die Kurse beginnen am Montagmorgen und enden Freitagmittag. In den Pausen werden Getränke und Mini - Snacks sowie Kuchen kostenlos bereitgestellt.
  • Scripte und das Arbeitsstäbchen sind im Kurspreis enthalten.

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